Wie werden Qualitätsprüfung eines Kondoms gemacht?

Die Zertifizierung gemäß der Norm ISO 4074:2002 und der CE-Kennzeichnung ist in Europa obligatorisch. Sie garantieren eine beispiellose Qualität des Kondoms!

Die Qualität des Kondoms ist äußerst wichtig für sein ordnungsgemäßes Funktionieren. Bereits vor der Produktion wird der Rohstoff, der Latex, Qualitätstests unterzogen. Anschließend werden willkürliche oder gezielte Tests an jedem Los durchgeführt. Ein Los besteht aus 150.000 Kondomen, die unter einer einzigen Seriennummer zusammengefasst sind.

Der Produktionstest : Er ermöglicht die Erkennung von unangebrachter Spannung im Latex durch ein elektrisches Verfahren. Dieser Test wird an jedem Kondom durchgeführt, bevor es verpackt wird. Falls der Test negativ ausfällt, wird das Kondom weggeworfen.

Der Perforationstest : Er ermöglicht es, die Qualität des Kondom-Loses sicherzustellen, indem in zufällig ausgewählte Exemplare Wasser gefüllt wird und sie anschließend unter elektrischer Spannung in eine zweite Flüssigkeit getaucht werden. Falls diese in der äußeren Flüssigkeit spürbar ist, liegt ein Fehler vor. Falls in einem Los mehr als ein fehlerhaftes Exemplar entdeckt wird, wird es komplett aus der Produktion genommen.

Der Platztest : Er misst die Homogenität des Latex entsprechend der Anzahl von Litern Luft, die in das Kondom geblasen werden und entsprechend des Drucks dieser Luft.

Die Zertifizierung gemäß der Norm ISO 4074:2002 und der CE-Kennzeichnung ist in Europa obligatorisch. Sie garantieren eine beispiellose Qualität des Kondoms !

Wie werden Qualitätsprüfung eines Kondoms gemacht?